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Die ÖVIA

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Maintenance Award Austria 2016

Gewinner Maintenance Award Austria 2016 - Magna Steyr Fahrzeugtechnik
v.l.n.r.: Roman PÖLTNER, Mario KÜBECK (beide MAGNA Steyr)

Gewinner 2016:
Magna Steyr Fahrzeugtechnik AG & CoKG

Zum sechsten Mal wurde die Auszeichnung für das exzellenteste Anlagen- und Instandhaltungsmanagement Österreichs, der "Maintenance Award Austria" (MA²), vergeben. Die Verleihung erfolgte am 5. Oktober 2016 im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung während des 30. ÖVIA-Jubiläums-Kongresses 2016.

Mit einem ausgeklügelten KVP-System und gelebter Lean-Philosophie sicherte sich die Magna Steyr Fahrzeugtechnik AG & Co KG (Graz, Stmk.) Platz 1 vor den Finalisten heinzel pulp Zellstoff Pöls AG (Pöls, Stmk.) und Miba Frictec GmbH (Roitham, OÖ).

Ing. Mario Kübeck, Leiter zentrale Instandhaltung:

Im letzten Jahr waren Sie Zweiter beim MA², dieses Jahr sind Sie der Gewinner. Haben Sie aus den Benchmarks des letzten Jahres Schlüsse gezogen?
"Ja, in der Ergebnispräsentation 2015 wurden uns einige Verbesserungspotenziale aufgezeigt. Diese haben wir in unserem Team aktiv aufgegriffen und umgesetzt."

Wie geht es für Sie weiter? Haben Sie auch als Gewinner wieder Ihre Vorhaben?
"Mit unserem Grundsatz 'World Class Manufacturing' verpflichten wir uns zu Qualität und kontinuierlicher Verbesserung und dabei herausragende Leistungen und Ergebnisse zu erzielen. Das wird sich auch in Zukunft für uns nicht ändern, weil ständige Verbesserung Teil unserer Unternehmenskultur ist."

Maintenance Award Austria Finalist 2016: Zellstoff Pöls AG
v.l.n.r.: Hubert BIEDERMANN (ÖVIA), Harald TRUMMER (Zellstoff Pöls), Ingo HEGNY (BMVIT)


2. Platz: heinzel pulp Zellstoff Pöls AG

Harald Trummer, Leiter Instandhaltung:

Im letzten Jahr waren Sie Dritter, dieses Jahr sind Sie Zweiter. Und das knapp zum Gewinner. Haben Sie aus den Benchmarks des letzten Jahres Schlüsse gezogen?

"Wir haben den Benchmark aus dem Vorjahr und dessen Verbesserungspotenziale genutzt, um uns weiterzuentwickeln und spezielle Effizienzsteigerungsprogramme zu starten. Es war wichtig, mit dem externen Benchmark über den Tellerand zu blicken und damit die kontinuierliche Weiterentwicklung zu fördern."

Wie geht es für Sie weiter? Haben Sie weitere Vorhaben?

"Es macht uns sehr stolz, dass wir ein hohes Leistungspotenzial haben und zur 'Elite' gehören. Nachdem wir knapp 'am Sieg vorgeschrammt' sind, ist es für uns ein klarer Auftrag weiterzuarbeiten, um den Sieg zu schaffen. Wir sind jedenfalls motiviert genug, die Potenziale weiter zu nutzen. Ergänzend zum Benchmark haben wir auch noch ein internes Weiterentwicklungsprogramm hinsichtlich Instandhaltungs- und Prozessmanagement gestartet."

Maintenance Award Austria Finalist 2016 - Miba Frictec GmbH
v.l.n.r.: Florian ZANGERL (INDUSTRIEMAGAZIN), Hubert BIEDERMANN (ÖVIA), Thomas ZUPAN (MIBA), Bernhard PÜRSCHL (IV Stmk.)

3. Platz: Miba Frictec GmbH

Thomas Zupan, Leiter Instandhaltung:

Sie waren bereits 2013 beim MA2 dabei. Was war für Sie die Motivation, in diesem Jahr wieder dabei zu sein?
"Der Preis ist eine sehr gute Orientierung: Es ist einfach interessant zu sehen, wo man selbst steht."

Sie sind wieder ganz vorne dabei, aber diesmal nicht der Gewinner. Wie werden Sie das Ergebnis verwerten?
"Man sieht, dass die Gewinner sehr knapp beisammen liegen. Man richtet sich natürlich nach den Besten und schaut: Wie machen sie es, was steckt dahinter. Auch wir werden wieder versuchen, in den einzelnen Kategorien - wo möglich - weitere Umsetzungs- und Verbesserungsmaßnahmen zu treffen."