Gewinner 2026: Ocean Maps

Mit nexTwin macht das Salzburger Unternehmen digitale Zwillinge kritischer Infrastruktur so zugänglich, dass sie im Instandhaltungsalltag ankommen.

Ocean Maps zeigt, wie digitale Zwillinge in der industriellen Instandhaltung ankommen. Begonnen hat das Salzburger Unternehmen mit einem ganz anderen Ziel: Die weltweit ersten 3D-Unterwasserkarten sollten das Tauchen sicherer machen. Aus der Zusammenarbeit mit der Salzburg AG entstand daraus die Idee, dieselbe Technologie auf Wasserkraftwerke, Brücken und weitere kritische Infrastruktur zu übertragen.

Die Software nexTwin führt georeferenzierte Vermessungs-, Anlagen- und Zustandsdaten aus Laserscanning, Photogrammetrie und Bathymetrie herstellerunabhängig zusammen. Anlagen lassen sich virtuell begehen und vermessen, Auffälligkeiten werden samt Fotos und Dokumenten direkt im Modell hinterlegt. Der Betrieb erfolgt vollständig im Kundennetzwerk.

Der Nutzen ist unmittelbar: Virtuelle Begehungen sparen Reisezeiten und Stillstände, schwer zugängliche Bereiche wie der Grundablass eines Speichersees lassen sich zustands- statt terminbezogen warten. Überzeugt hat die Jury vor allem die Einfachheit der Handhabung– ihre digitalen Zwillinge erstellen die Kunden mit den eigenen Daten selbst.

​© Ocean Maps

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Sonderbeilage MA² INDUSTRIEMAGAZIN

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