Vom Instandhaltungs- zum Assetmanagement

Konzepte, Lösungen, Erfahrungen

Anmeldeschluss 18. September

5. - 6. Oktober 2022   |   Asia Hotel & Spa Leoben

36. Internationales Forum für industrielle Instandhaltung

Mittlerweile haben zahlreiche Unternehmen erkannt, dass sie, um effizient qualitativ hochwertige Produkte produzieren zu können, die Instandhaltung nicht nur als unterstützenden, sondern als Schlüsselprozess betrachten müssen. Daraus ergibt sich der über die vergangenen Jahre zu beobachtende Trend, dass Unternehmen beginnen, ihre Instandhaltungen zu Asset Management Organisationen umzugestalten. Die ehemaligen "Instandhalter", die vormals in erster Linie mit operativen Themen beschäftigt waren, bekommen neue, strategische Aufgaben übertragen und werden verstärkt als wertschöpfender Erfolgsfaktor gesehen. Insbesondere im aktuellen, dynamischen Umfeld und aufgrund von Megatrends wie Fachkräftemangel, demografischer Entwicklung, Digitalisierung und ökologisch-sozialer Nachhaltigkeit kommt dem Asset Management eine immer höhere Bedeutung zu.

Doch was bedeutet die Umstellung vom Instandhaltungs- zum Assetmanagement für Unternehmen? Welche Konzepte und Lösungen gibt es? Wie kann ein Asset Management durch Change Management, Digitalisierung und Wissensmanagement unterstützt werden? Mit welchen Hilfsmitteln kann man den Erfolg eines Asset Managements und seiner Bestandteile bewerten? Auf diese und viele weitere Fragen rund um das Thema "Vom Instandhaltungs- zum Assetmanagement: Konzepte, Lösungen, Erfahrungen" gehen zahlreiche Top-Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft ein. Sie stellen Erkenntnisse aus Projekten und umgesetzten Best-Practice-Beispielen, angewandte Methoden und entwickelte Tools in Produktion und Instandhaltung vor.

Folgende Aspekte des Anlagen- und Instandhaltungsmanagements werden thematisiert:

  • Wertschöpfungsbeitrag der Instandhaltung
  • Outsourcing & Leistungsportfolio
  • Bewertung des Asset Managements & Kennzahlen
  • Change Management
  • Ganzheitliche Optimierung des Anlagenmanagements
  • Sicheres Instandhalten
  • Personal im Anlagenmanagement
  • Digitaler Shopfloor
  • Digitale Zwillinge
  • Wissen im Anlagenmanagement

Lernen Sie von den Besten!

Als Höhepunkt der Veranstaltung wird auch heuer von der ÖVIA in Kooperation mit dem INDUSTRIEMAGAZIN sowie mit Unterstützung von BMVIT, IV- und WKO Stmk. der Maintenance Award Austria (MA²) verliehen. Profitieren Sie von den Erfahrungen und den innovativen Konzepten aus dem Instandhaltungsmanagement der Finalisten und Preisträger!

Nutzen Sie auch die Gelegenheit, Gedanken und Erfahrungen mit den Vortragenden und Teilnehmern auszutauschen und durch die Best Practice Beispiele Potenziale und Lösungswege für das eigene Unternehmen zu erkennen. Wir sind sicher Ihnen einen interessanten und erfahrungsreichen Kongress bieten zu können!

Industriemagazin


Für Fragen steht gerne zur Verfügung:
Dipl.-Ing. Oliver Schmiedbauer   |   Tel. +43 (0) 3842 402 6005   |   kongress(at)oevia.at

Kongresszeiten
Mittwoch, 5. Oktober, 09.00 – 19.30 Uhr
Donnerstag, 6. Oktober, 09.00 – 16.00 Uhr

Kongressort
Asia Hotel & Spa Leoben   |   In der Au 1-3   |   A-8700 Leoben   |   www.asiaspa.at

Hotelreservierung
Kontakt Asia Hotel & Spa für Zimmerreservierungen bis 1. September:
Julia Anna Weberhofer    |    bankett(at)asiaspa.at    |    Tel. +43 (0) 3842 405 407

Wir bitten Sie, die Reservierung des Hotelzimmers direkt beim Asia Hotel Leoben vorzunehmen (das Hotelzimmer ist im Kostenbeitrag nicht enthalten). Ein begrenztes Zimmerkontingent zu begünstigten Konditionen ist für Teilnehmer des Kongresses reserviert. Das Abrufkontingent endet mit dem 1. September 2022. Ab diesem Zeitpunkt können Zimmer nur mehr zum regulären Preis über die Rezeption reserviert werden.

Kostenbeitrag
Normalpreis EUR 1.090,-   |   Frühbucher bis 10. Juli EUR 980,-   |   ÖVIA-Mitglieder EUR 740,-
Im Kostenbeitrag sind die Kongressunterlagen in Buchform (TÜV-Verlag), zwei Mittagessen, das Abendbuffet sowie Pausengetränke enthalten.

Anmelde-, Zahlungs- und Stornobedingungen
Mit der Anmeldung erklären Sie sich einverstanden, dass Sie künftig von der ÖVIA sowie vom Lehrstuhl Wirtschafts- und Betriebswissenschaften (wBw) Informationen erhalten. Der Rechnungsbetrag muss vor der Veranstaltung am Lehrstuhl wBw eingehen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Stornierungen nur schriftlich und nur bis zu 4 Wochen vor Beginn des Kongresses anerkennen können. Bei späterer Stornierung wird eine Stornogebühr von 50% des Kostenbeitrages in Rechnung gestellt. Selbstverständlich entfällt die Stornogebühr, wenn ein Ersatzteilnehmer genannt wird.

Am ÖVIA Kongress stellen nationale und internationale Top-Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft Erkenntnisse aus aktuellen Projekten sowie bereits umgesetzte Best-Practice-Beispiele aus führenden Industrieunternehmen vor.

em.o.Univ.-Prof. Dr.

Präsident der ÖVIA

"Die Transformation vom Instandhaltungs- zum Assetmanagement: Ziele, Aufgaben und Instrumente"

Lehrstuhl wBw | Montanuniversität
ÖVIA
Hubert Biedermann | ÖVIA
 

Leitung Standortverwaltung
Siemens Mobility Austria GmbH

"Das Asset Management gezielt weiterentwickeln – Erfolge der Siemens Mobility Austria GmbH"

SIEMENS
MSc Wirt.-Ing.

Teamleiter Aggregatemanagement
YNCORIS GmbH & Co. KG

"Konzept zur nutzenorientierten Preisbildung im Aggregatemanagement"


Was ist mein angebotener Service eigentlich wert und macht es vielleicht Sinn, die Preisgestaltung von anlagenbezogenen Dienstleistungen einmal ganz anders zu denken?

Mit dieser Fragestellung haben sich die beiden Referenten Sven Meurer und Henning Hörbelt intensiv beschäftigt und wollen ihre Erkenntnisse mit Ihnen teilen. Freuen Sie sich auf einen praxisnahen und kurzweiligen Vortrag rund um die Themen Nutzenversprechen, Nutzenbewertung, Lebenszyklus von Assets und den ein oder anderen Impuls, warum weniger auch manchmal mehr sein kann.

Dr. rer. pol.

Manager Training & Development
Lhoist Germany | Rheinkalk GmbH

"Strategische Personalentwicklung im Bereich der Instandhaltung"


Zwei Entwicklungen stellen das Instandhaltungsmanagement vor große Herausforderungen: Zum einen fordert der demographische Wandel den systematischen Aufbau und Bindung von Fachkräften; zum anderen sorgen steigende Instandhaltungsbudgets zur Aufrechterhaltung des Konti-Betriebs in einem Unternehmen der Schwerindustrie für Optimierungsdruck. Die Personalentwicklung kann hier einen entscheidenden Beitrag leisten, wie am Beispiel von Lhoist Germany | Rheinkalk gezeigt wird.

Dr. rer. nat.

Data Scientist
BMW Group

"Der Instandhalter 4.0 – Die digitale Shopfloor Transformation"


In diesem Vortrag wird ein Einblick in die Umsetzung von Predictive Maintenance Ansätzen im Produktionsnetzwerk Antrieb der BMW Group dargestellt. Dabei wird sowohl auf die technischen als auch auf die organisatorischen Herausforderungen eingegangen, die es im Zeitalter der Digitalisierung zu bewältigen gilt. Gerade im Bereich der technischen Herausforderungen werden Beispiele aus der Praxis vorgestellt, die von der Implementierung einer geeigneten Infrastruktur bis hin zur Entwicklung von Use Cases zur prädiktiven Instandhaltung reichen. Letzteres wird gezielt durch einhergehende organisatorische Herausforderungen am Beispiel eines Instandhalters 4.0 erläutert.

Dipl.-Ing. BSc

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Lehrstuhl wBw an der Montanuniversität Leoben

"Bewertung des Wertschöpfungsbeitrages von Instandhaltungsorganisationen durch den Vergleich spezifischer Strategieoptionen"


Es gibt verschiedene monetäre und nicht-monetäre Ansätze, um den potenziellen Beitrag zur Wertschöpfung von Instandhaltungsorganisationen abzuschätzen. Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen verschiedener Instandhaltungsstrategieoptionen auf den Unternehmenserfolg, wobei ein wesentlicher Aspekt dieser Veröffentlichung die Analyse der zeitabhängigen Kosten von vordefinierten Instandhaltungsprozessen ist. Basierend auf einer umfangreichen Literaturrecherche wurde für einen definierten Maschineneinsatzfall mit bekanntem Ausfallverhalten und unter der Annahme der Kenntnis spezifischer Instandhaltungsparameter ein Modell entwickelt, das die Verknüpfung von nicht-monetären mit monetären Größen – z.B. Stillstandzeiten vs. Ausfallkosten – ermöglicht. Auf dieser Basis wurde für verschiedene Szenarien eine Bewertung der Veränderung der Rentabilität eines Unternehmens über die Betriebszeit des Assets durchgeführt.

Lehrstuhl wBw
Dipl.-Ing. BSc

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Lehrstuhl wBw an der Montanuniversität Leoben

"Methoden & Instrumente für praxisorientiertes Change Management"


Veränderungen sind allgegenwärtig und haben die unterschiedlichsten Auswirkungen auf Individuen, Gruppen sowie auf die gesamte Gesellschaft. Obwohl Veränderungen grundsätzlich zum Alltag von Organisationen gehören, fehlt es oft an passenden Werkzeugen, um Veränderungen optimal zu bewältigen. Diese Veröffentlichung soll ein Rahmenwerk bieten, um Veränderungen für die Beteiligten greifbarer und somit bewältigbarer zu machen.

Lehrstuhl wBw
Ing. MBA

Head of Renewable Generation
Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation

"Digital Twins für integriertes Asset Management"


Die Vorteile des digitalen Zwillings liegen in der Unterstützung einer räumlichen und visuellen Orientierung sowie einer für den Menschen einfachen und intuitiven Bedienoberfläche. Dabei verbessert die optimale Nutzung kognitiver Ressourcen und die Reduzierung des Abstraktionsgrades das Verständnis von komplexen technischen Zusammenhängen. Diese Vorteile ermöglichen es einem großen Anwenderkreis, die digitalen Zwillinge zu nutzen.

 

Leiter Site & Asset Management
YNCORIS GmbH & Co. KG

"Konzept zur nutzenorientierten Preisbildung im Aggregatemanagement"


Was ist mein angebotener Service eigentlich wert und macht es vielleicht Sinn, die Preisgestaltung von anlagenbezogenen Dienstleistungen einmal ganz anders zu denken?

Mit dieser Fragestellung haben sich die beiden Referenten Sven Meurer und Henning Hörbelt intensiv beschäftigt und wollen ihre Erkenntnisse mit Ihnen teilen. Freuen Sie sich auf einen praxisnahen und kurzweiligen Vortrag rund um die Themen Nutzenversprechen, Nutzenbewertung, Lebenszyklus von Assets und den ein oder anderen Impuls, warum weniger auch manchmal mehr sein kann.

Ing.

Foreman Maintenance
Liebherr Hausgeräte Lienz GmbH

"Sicheres Instandhalten – LockOut / TagOut (LOTO) als Teil eines umfassenden TPM Konzeptes"


Als Global Topic Owner hat Stefan Mutschlechner die Einführung von TPM an den Standorten der Sparte Kühlen und Gefrieren global zu verantworten. Hierbei ist es Ziel, ein gemeinsames Verständnis und Bild von TPM - auf unsere Voraussetzungen und Gegebenheiten heruntergebrochen - zu schaffen, um einen werksübergreifenden Standard im Produktionssystem zu etablieren.

In einem Segment von TPM, dem Equipment Management, ist das Thema LockOut/TagOut (kurz "LOTO") als geregeltes Verfahren und Prozess implementiert. LOTO ist ein Arbeitsschutzverfahren, wo sämtliche Energien von Anlagen, die für Beschäftigte gefährlich werden können, isoliert, verriegelt und markiert werden. Die jährlichen Unfallzahlen zeigen ganz klar auf, dass das Thema sicheres Instandhalten präsenter ist denn je zuvor.

Dipl.-Ing. Dr. techn. MBA

Geschäftsführer
Ocean Maps GmbH

"Digital Twins für integriertes Asset Management"


Die Vorteile des digitalen Zwillings liegen in der Unterstützung einer räumlichen und visuellen Orientierung sowie einer für den Menschen einfachen und intuitiven Bedienoberfläche. Dabei verbessert die optimale Nutzung kognitiver Ressourcen und die Reduzierung des Abstraktionsgrades das Verständnis von komplexen technischen Zusammenhängen. Diese Vorteile ermöglichen es einem großen Anwenderkreis, die digitalen Zwillinge zu nutzen.

DI (FH)

Prozessverantwortlicher IMS-, Prozess- und IT-Management
voestalpine Stahl GmbH

"Entwicklung eines Leistungsportfolios und Transaktionskostenmodells in der Anlagentechnik"


Mit Hilfe des Leistungsportfolios werden Instandhaltungstätigkeiten im divisionalen Kontext erfasst und transparent dargestellt. Die erbrachten Leistungen werden kategorisiert in die drei Dimensionen: Objektbezug, fachspezifisches Know How und dispositives Know How. Somit kann beurteilt werden, welche Fähigkeiten für die Leistungserbringung notwendig sind und wo diese Fähigkeiten in der Organisation am besten angesiedelt sind, um einen optimalen Nutzen stiften zu können. Des Weiteren sind aus dem Portfolio strategische Make or Buy Ableitungen und Entscheidungen möglich. Mit Hilfe der Transaktionskosten wird der Koordinationsaufwand monetär bewertet, der beim Zukauf und der Abwicklung von Leistungen entsteht, die auch selbst durchgeführt werden könnten.

voestalpine
MSc

Vice President Sales Andritz Automation
Andritz AG

"Asset Management – ein ganzheitlicher Ansatz von risikobasiert bis hin zu Effizienzcontrolling und Ressourcenmanagement"


Asset Management bekommt einen immer höheren Stellenwert in Bezug auf Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit der Produktion. Die Digitalisierung bringt dabei eine deutliche Verbesserung der Informationsqualität und kann Zusammenhänge transparent machen. Die Umsetzung in einem integrierten System ist umso wichtiger. Der ganzheitliche Weg führt von Condition Monitoring zu risikobasiertem Management System und bindet Cyber Security in der Betrachtung und Umsetzung mit ein.

Ing. Mag.

Leiter Sales & Marketing, Business Development
voestalpine Signaling Austria GmbH, voestalpine Digital Track Management GmbH

"Intelligente Anlagen, smart gemanaged"


Warum sollte Infrastruktur mit Intelligenz ausgestattet und smart instandgehalten werden?

Das ist die zentrale, im Vortrag zu beantwortende Frage. Es werden Werkzeuge, Hinweise auf optimierte Vorgehensweisen und praktische Beispiele präsentiert, die den sinnvollen Einsatz von Sensorik, Intelligenz und moderner Software an erfolgskritischen Infrastrukturanlagen erklären und den Weg in Richtung eines effektiven, herstellerunterstützten Instandhaltungsmanagements zeichnen.

Dipl.-Ing.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Fraunhofer Austria Research GmbH

"Ansatz zur ganzheitlichen Optimierung des Anlagenmanagements nach den Zielgrößen der Ressourceneffizienz, Resilienz- und Leistungsfähigkeit"


Der vorliegende Beitrag stellt ein empirisch fundiertes, neuartiges Framework vor, welches auf die ganzheitliche Bewertung eines Produktionssystems - insbesondere des Anlagenmanagements - abzielt. Damit stellt das präsentierte Modell die Grundlage für die weiterführende Optimierung (O) der drei Zielgrößen Resilienzfähigkeit (R), Ressourceneffizienz (R) und Leistungsfähigkeit (L) dar. Das entwickelte Bewertungsmodell umfasst 14 Dimensionen, welchen weiters 52 Attribute zur Bewertung des OR²L-Reifegrades zugeordnet sind.

Ing.

Technology Architect
BearingPoint GmbH

"Alles unter eigener Kontrolle? Welches Wissen rund um Assets wichtig für die Cybersicherheit ist"


Die zunehmende Automatisierung hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Anlangen miteinander verbunden. Aber all das erhöht die Gefahren eines erfolgreichen Cyber-Angriffs. Und diese Angst ist berechtigt, denn im Jahr 2020 war die produzierende Industrie bereits das zweithäufigste Ziel. Als Bewirtschafter von Anlagen kennt man die Wirkung und den Zusammenhang einzelner Assets am besten. Gerade dieses Wissen rund um Assets kann einen großen Beitrag für die erfolgreiche Abwehr von Cyber-Attacken liefern.

Dipl.-Wirtsch.-Ing.

Spezialist Planung Steuerungstechnik
BMW Group

"Der Instandhalter 4.0 – Die digitale Shopfloor Transformation"


In diesem Vortrag wird ein Einblick in die Umsetzung von Predictive Maintenance Ansätzen im Produktionsnetzwerk Antrieb der BMW Group dargestellt. Dabei wird sowohl auf die technischen als auch auf die organisatorischen Herausforderungen eingegangen, die es im Zeitalter der Digitalisierung zu bewältigen gilt. Gerade im Bereich der technischen Herausforderungen werden Beispiele aus der Praxis vorgestellt, die von der Implementierung einer geeigneten Infrastruktur bis hin zur Entwicklung von Use Cases zur prädiktiven Instandhaltung reichen. Letzteres wird gezielt durch einhergehende organisatorische Herausforderungen am Beispiel eines Instandhalters 4.0 erläutert.

MSc

Spezialist Ablaufsimulation
BMW Group

"Der Instandhalter 4.0 – Die digitale Shopfloor Transformation"


In diesem Vortrag wird ein Einblick in die Umsetzung von Predictive Maintenance Ansätzen im Produktionsnetzwerk Antrieb der BMW Group dargestellt. Dabei wird sowohl auf die technischen als auch auf die organisatorischen Herausforderungen eingegangen, die es im Zeitalter der Digitalisierung zu bewältigen gilt. Gerade im Bereich der technischen Herausforderungen werden Beispiele aus der Praxis vorgestellt, die von der Implementierung einer geeigneten Infrastruktur bis hin zur Entwicklung von Use Cases zur prädiktiven Instandhaltung reichen. Letzteres wird gezielt durch einhergehende organisatorische Herausforderungen am Beispiel eines Instandhalters 4.0 erläutert.

 

Senior Specialist, Teamkoordinator Global Maintenance
Schaeffler Technologies AG & Co. KG

Nutzung der Kennzahl "Instandhaltungs-Intensität" unter Berücksichtigung gegebener Einflussfaktoren und Fertigungstechnologien


Bernd Zenk stellt in diesem Vortrag die Entwicklung und globale Einführung der Kennzahl "Instandhaltungs-Intensität" vor. Hierbei wurden viele neue Erfahrungen gesammelt, die er weitergeben möchte. Zwischenzeitlich wird diese Kennzahl in Unternehmen Schaeffler für ca. 30.000 Maschinen und Anlagen an weltweit ca. 70 Produktionsstandorten erhoben und als globales Instandhaltungsziel des Managements verfolgt. Darüber hinaus stellt er das technologiebasierende Klassifizierungssystem vor, welches zusätzlich ermöglicht, diese Kennzahl technologiebasierend zu erheben.

Mittwoch 5. Oktober 2022

Begrüßung und Keynote

  • 09.15
    Die Transformation vom Instandhaltungs- zum Assetmanagement: Ziele, Aufgaben und Instrumente (Biedermann)
  • 10.15
    Konzept zur nutzenorientierten Preisbildung im Aggregatemanagement (Hörbelt/Meurer)

Pause

Kosten und Wertschöpfung

  • 11.30
    Bewertung des Wertschöpfungsbeitrages von Instandhaltungsorganisationen durch den Vergleich
    spezifischer Strategieoptionen (Kaiser)
  • 12.00
    Entwicklung eines Leistungsportfolios und Transaktionskostenmodells in der Anlagentechnik (Pieringer)

Mittagspause

Bewerten und Messen

  • 14.00
    Das Asset Management gezielt weiterentwickeln – Erfolge der Siemens Mobility Austria GmbH (Hochstrasser)
  • 14.30
    Asset Management – ein ganzheitlicher Ansatz von risikobasiert bis hin zu Effizienzcontrolling und Ressourcenmanagement (Plaschka)
  • 15.00
    Nutzung der Kennzahl „Instandhaltungs-Intensität“ unter Berücksichtigung gegebener Einflussfaktoren und Fertigungstechnologien (Zenk)

Pause

Podiumsdiskussion

  • 16.00
    Der Mitarbeiter im Asset Management – Anforderungen, Kompetenzen, Weiterentwicklung

Pause

Maintenance Award Austria

  • 17.30
    Cocktailempfang
    Präsentationen der Finalisten & MA² Preisverleihung
  • ca. 19.30
    Abendessen

Donnerstag 6. Oktober 2022

Weiterentwickeln

  • 09.00
    Methoden & Instrumente für praxisorientiertes Change Management – Ein Rahmenwerk für die Praxis (Maier)
  • 09.30
    Ansatz zur ganzheitlichen Optimierung des Anlagenmanagements nach den Zielgrößen der Ressourceneffizienz, Resilienz- und Leistungsfähigkeit (Reichsthaler)
  • 10.00
    Sicheres Instandhalten – LockOut / TagOut (LOTO) als Teil eines umfassenden TPM Konzeptes (Mutschlechner)

Pause

Arbeitsplatz von morgen

  • 11.00
    Strategische Personalentwicklung im Bereich der Instandhaltung (Fischer)
  • 11.30
    Der Instandhalter 4.0 – Die digitale Shopfloor Transformation (Suthe/Jurczyk/Wocker)

Mittagspause

Digitalisierung

  • 13.30
    Intelligente Anlagen, smart gemanaged (Pölinger)
  • 14.00
    Digital Twins für integriertes Asset Management (Matschl/Nemetz)
  • 14.30
    Alles unter eigener Kontrolle? Welches Wissen rund um Assets wichtig für die Cyber-Sicherheit ist (Roßmann)

Diskussion und Zusammenfassung


Medienpartner: INDUSTRIEMAGAZIN

Industriemagazin

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Maintenance Award Austria 2022


Ein besonderes Highlight im Rahmen des ÖVIA-Kongresses ist die alljährliche Verleihung der österreichischen Instandhaltungspreise Maintenance Award Austria und MA² Innovation Award!