Maintenance Next-Level: Asset-Evolution
Von kognitiver Intelligenz zu regenerativen Systemen & Human Digitality
Für den 40. Internationalen Kongress am 07. und 08. Oktober 2026 lädt die ÖVIA (Österreichische technisch-wissenschaftliche Vereinigung für Instandhaltung und Anlagenwirtschaft) herzlich ein, Beiträge zu folgendem Themenschwerpunkt einzureichen:
Maintenance Next-Level: Asset-Evolution
Von kognitiver Intelligenz zu regenerativen Systemen & Human Digitality
Der Aufbruch in die Ära der Symbiose
Seit 1986 begleitet die ÖVIA die Transformation der industriellen Instandhaltung: von der klassischen Sicht mit Kostenfokus über Lean Maintenance bis zur wertorientierten Smart Maintenance, Digital Excellence und Lean-Smart- Maintenance. Zum 40-jährigen Jubiläum blicken wir nicht nur zurück, sondern definieren die nächste Entwicklungsstufe: die Symbiotic Asset Evolution.
Während die reine Digitalisierung konzeptionell etabliert ist, rückt nun das industrielle Ökosystem in den Fokus. Symbiose bedeutet für uns die wechselseitige, dynamische Weiterentwicklung von Mensch, Organisation und Asset zu einem gemeinsamen, lernenden System in dem die langfristige Wertsteigerung im Mittelpunkt steht.
Wir laden Wissenschaft und Praxis ein, Visionen jenseits des Status Quo (Smart, Predictive, Ind. 4.0) zu präsentieren. Gesucht werden Beiträge, die Lean Smart Maintenance (LSM) radikal weiterdenken und Antworten auf die symbiotischen Herausforderungen der kommenden Dekade geben.
Thematische Schwerpunkte
Wir bitten um Einreichungen zu den folgenden Kernsäulen des Kongresses:
1. Von Predictive zu Agentic AI (Technologie & Autonomie)
Wir suchen Beiträge, die über die reine Fehler-/Ausfall-Vorhersage hinausgehen:
- Agentic AI: Wie Systeme künftig autonom handeln, Ersatzteile bestellen, den Techniker reservieren und Instandhaltungsslots eigenständig optimieren.
- Kognitive Systeme: Der Übergang von Smart Maintenance zu selbstentscheidenden, bionischen Anlagen.
- Orchestrierung: Die neue Rolle des Asset Managers vom Überwacher zum Gestalter autonomer Systeme.
2. Die regenerative Fabrik (Ökologie & Circular Economy)
Instandhaltung wird zum Architekten der Kreislaufwirtschaft. Wir suchen Best Practices und Forschungsansätze zu:
- Zero-Waste Maintenance: Instandhaltung wird zum zentralen Bereich (Enabler) zur Erreichung der Net-Zero-Ziele.
- Asset Souveränität: Proaktives Retrofitting, Revitalisierung und intelligente Instandhaltung statt Neukauf zur massiven Senkung des Ressourcenverbrauchs.
- Regenerative Wertsteigerung: Instandhaltung als Treiber einer ökologischen Wertschöpfungskette.
3. Human-Centric Symbiosis (Kultur & Industrie 5.0)
Technologie muss dem Menschen dienen. Wir suchen Ansätze für die Zusammenarbeit der Generationen:
- Bionische Techniker: Einsatz von Wearables, Exoskeletten und KI-Co-Piloten zur Erweiterung menschlicher Fähigkeiten. Intuition trifft auf Wissen.
- Wissensmanagement: Digitale Sicherung des Erfahrungswissens.
- Intuitive Mensch-Maschine-Interaktion im Zeitalter des Fachkräftemangels.
Weitere thematische Schwerpunkte - Instandhaltung und Anlagenwirtschaft
Darüber hinaus laden wir zur Einreichung theoretisch fundierter Entwicklungskonzepte ebenso wie praxisorientierter Anwendungsbeiträge ein; auch in laufender Bearbeitung. Berücksichtigt werden Arbeiten aus dem Bereich der Instandhaltung und Anlagenwirtschaft, die sich mit organisatorischen Veränderungsprozessen, der Planung und Weiterentwicklung von Informationsstrukturen sowie mit Instandhaltungsstrategien und deren systematischer Entwicklung befassen.
Zielgruppe des Call for Papers:
- Wissenschafter & Forscher: Die an zukunftsweisenden Themen von industrieller KI, Kreislaufwirtschaft oder Arbeitspsychologie forschen.
- Innovative Industrieführer: Werks- und Bereichsleiter sowie Asset Manager, die bereits heute die „Regenerative Factory“ oder autonome Prozesse implementieren.
Einreichungsrichtlinien
Bitte senden Sie Ihr Abstract (max. 500 Wörter) sowie eine Kurzbiografie bis zum 31.03.2026 an oevia@oevia.at
- Neuheitswert: Ihr Beitrag sollte deutlich machen, wie er über die Themen der letzten Jahre (wie Predictive Maintenance, einfache Digitalisierung) hinausgeht.
- Praxisbezug: Wissenschaftliche Beiträge sollten eine klare Brücke zur industriellen Anwendung schlagen.
Warum Sie teilnehmen sollten
Werden Sie Teil eines hochkarätigen Zukunftsdialoges. Profitieren Sie von der Sichtbarkeit im Netzwerk der führenden D-A-CH Industrieunternehmen und feiern Sie mit uns 40 Jahre Exzellenz in der Instandhaltung.
Gestalten Sie mit uns die Roadmap der nächsten Jahre. Willkommen im Zeitalter der symbiotischen Instandhaltung!
Veranstaltungsort:
Medienpartner:
Lernen Sie von den Besten!
Als Höhepunkt der Veranstaltung wird auch heuer von der ÖVIA in Kooperation mit dem INDUSTRIEMAGAZIN sowie mit Unterstützung von WKO Stmk. der Maintenance Award Austria (MA²) verliehen. Profitieren Sie von den Erfahrungen und den innovativen Konzepten aus dem Instandhaltungsmanagement der Finalisten und Preisträger!
Nutzen Sie auch die Gelegenheit, Gedanken und Erfahrungen mit den Vortragenden und Teilnehmern auszutauschen und durch die Best Practice Beispiele Potenziale und Lösungswege für das eigene Unternehmen zu erkennen. Wir sind sicher Ihnen einen interessanten und erfahrungsreichen Kongress bieten zu können!
Eine Veranstaltung durchgeführt von der ÖVIA-Forschungs-GmbH - dem Tochterunternehmen der ÖVIA
Maintenance Award Austria 2026
Ein besonderes Highlight im Rahmen des ÖVIA-Kongresses ist die alljährliche Verleihung der österreichischen Instandhaltungspreise Maintenance Award Austria und MA² Innovation Award!
Die Anmeldung zum Maintenance Award Austria - MA² und zum MA² Innovation Award ist bis Ende Mai möglich!

©ÖVIA

©ÖVIA




