Wir verwenden Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern.

Essenziell
 
Marketing
 
Analyse
 
Nina Schalk — Speaker
Nina Schalk
© Nina Schalk | Montanuniversität Leoben

Assoz. Prof. Dipl. Ing. Dr.mont. Nina Schalk

Lehrstuhlleiterstellvertreterin

Montanuniversität Leoben, Lehrstuhl für Funktionale Werkstoffe und Werkstoffsysteme
Montanuni
Funktionale Werkstoffe
Advanced Surface Engineering
© Montanuniversität Leoben

Nina Schalk ist seit über 15 Jahren im Bereich funktionale Oberflächen und dünne Schichten tätig. Sie leitet die Forschungsgruppe „Advanced Surface Engineering“ am Lehrstuhl für Funktionale Werkstoffe und Werkstoffsysteme und ist Lehrstuhlleiterstellvertreterin. Ihre Forschung verbindet Werkstoffdesign, moderne Beschichtungstechnolgien und hochauflösende Mikrostruktur-Analyse mit dem Ziel, die Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit technischer Systeme zu verbessern. Sie hat sich 2022 für das Fach Oberflächentechnik habilitiert und über 80 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht. Nina Schalk ist international exzellent vernetzt; unter anderem wurde sie kürzlich zur Vorsitzenden der Sustainability Division der International Union for Vacuum Science, Technique and Applications (IUVSTA) gewählt.

Intelligente Werkstoffe: Die Revolution unserer Technik?

Intelligente Werkstoffe markieren einen Paradigmenwechsel: Sie entwickeln sich vom passiven Verschleißobjekt hin zu aktiven, reaktionsfähigen Systemkomponenten. Durch gezielte Materialarchitekturen können Bauteile heute Schäden erkennen, ihre Eigenschaften adaptiv anpassen und sogar Selbstheilungsmechanismen aktivieren. Dadurch entstehen völlig neue Potenziale für industrielle Anlagen – von erhöhter Fehlertoleranz über verlängerte Lebensdauer bis hin zu integrierter Zustandsüberwachung ohne zusätzliche Sensorik. Werkstoffe werden so zum integralen Bestandteil von Condition Monitoring und Instandhaltungsstrategien und unterstützen eine vorausschauende, ressourceneffiziente Betriebsführung. Langfristig eröffnen sie den Weg zu selbstoptimierenden technischen Systemen, die sich dynamisch an ihre Einsatzbedingungen anpassen.