
Die regenerative Fabrik: Instandhaltung als strategischer Hebel für Nachhaltigkeit und Unternehmenserfolg
Die Idee einer regenerativen Fabrik gewinnt angesichts der Überschreitung planetarer ökologischer Grenzen und zunehmender wirtschaftlicher Herausforderungen in Folge internationaler Konflikte und geringen Wirtschaftswachstums strategisch an Bedeutung. Der Fokus auf Steigerung der ökologischen und wirtschaftlichen Effizienz reicht nicht mehr aus, es geht um die Effektivität, somit um die absolute Senkung der Umweltbelastungen und um die Sicherstellung des langfristigen wirtschaftlichen Erfolges.
Die Instandhaltung spielt eine zentrale Rolle in einer regenerativen Fertigung durch den Fokus auf „asset souvereignity“ als Weiterentwicklung des Asset Managements: Strategien wie Retrofitting bestehender Anlagen, Refurbishment technischer Komponenten oder intelligente Wartung erlauben eine kontinuierliche Modernisierung industrieller Anlagen. Zudem trägt die Instandhaltung durch ein Redesign ihrer Prozesse zur Erreichung von net-zero-Zielen bei. Damit wird die Instandhaltung zentrale Stelle für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft in der industriellen Produktion. Im Rahmen des Vortrags wird daher auf drei Hauptthemen eingegangen werden:
1. Nachhaltigkeit in der Industrie muss absolut gedacht werden – und beginnt beim Zustand der Anlagen und deren Instandhaltung
2. Die regenerative Fabrik erweitert nachhaltige Produktion – und verändert die Rolle der Instandhaltung
3. Instandhaltung wird ein strategischer Hebel der industriellen Transformation
