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Wolfgang Hahn — Speaker
Wolfgang Hahn
© Schaeffler

Wolfgang Hahn

Leiter Betriebsmittelinstandhaltung

Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Herzogenaurach, Deutschland
Betriebsmittelinstandhaltung
Condition Monitoring
Predictive Maintenance
© Schaeffler

Wolfgang Hahn verfügt über langjährige und umfangreiche Erfahrung in verschiedenen Positionen innerhalb der Instandhaltung. Als Leiter der Instandhaltung für Produktionsmaschinen in Herzogenaurach verantwortet er gemeinsam mit seinem Team von 140 Mitarbeitenden die Instandhaltung von rund 1.200 Produktionsmaschinen. Seit 2014 beschäftigt er sich verstärkt mit den Themen Maschinenvernetzung, OT-Security und Predictive Maintenance im Produktionsumfeld.

Der Einsatz eines Condition Monitoring Systems an 450 Produktionsmaschinen vereinfacht und standardisiert Abläufe in der Instandhaltung. Zur Optimierung des Instandhaltungsprozesses kommen frühzeitige Schadenserkennung, automatisierte Auftragsanlage in SAP®, systemgestützte Handlungsempfehlungen für das Instandhaltungspersonal sowie automatisierte Bedarfsanforderungen von Ersatzteilen im ERP-System zur Anwendung. Durch den zukünftigen Einsatz von künstlicher Intelligenz beabsichtigt Wolfgang Hahn, einen weiteren wertvollen Beitrag zur Prozessoptimierung sowie zu Energie-, Ressourcen- und Kosteneinsparungen zu leisten.

Cognitive Digital Twin für die industrielle Instandhaltung

Vortrag gemeinsam mit Markus Kugelmann

Steigende Instandhaltungskosten und ungeplante Stillstände machen einen Paradigmenwechsel in der industriellen Instandhaltung notwendig. Obwohl Condition Monitoring bereits eine zustandsbasierte Wartung ermöglicht, scheitert sein volles Potenzial an fragmentierten Daten und reaktiver menschlicher Bearbeitung. Der vorliegende Beitrag beschreibt daher den Entwicklungsweg vom klassischen CM-System zum lernfähigen Digitalen Zwilling, validiert an realen Betriebsdaten in Kooperation mit Schaeffler. Als Lösung wird SELMA (Self-healing Machine for Maintenance) eingeführt, ein KI-gestützter Digitaler Zwilling, der Anlagen autonom überwacht, Störungen präventiv erkennt und Korrekturmaßnahmen eigenständig einleitet, während der Mensch Ziele und Kontrollgrenzen definiert. Der Einsatz von SELMA reduziert nachweislich ungeplante Ausfallzeiten, verbessert die Budgetplanbarkeit und trägt durch verlängerte Anlagenlebenszyklen zu einer nachhaltigeren Produktion bei.